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Ausstellung und Lesung zu Heinrich Heine

"Heinrich Heine Buch der Lieder. Buchausgaben – Übersetzungen – Illustrationen – Vertonungen."
Eine Ausstellung der Universitätsbibliothek Hagen aus dem Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf, vom 3. Juni bis 14. Juli 2008
mit einer Lesung zur Ausstellungseröffnung am 3. Juni 2008 (Beginn 19.00 Uhr)

Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert vom Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf. Zahlreiche wertvolle Handschriften des Dichters und seiner Zeitgenossen, illustrierte Ausgaben, Übersetzungen, Notenblätter und Grafiken dokumentieren die weltweite Wirkung von Heinrich Heines berühmtestem Werk.
Das "Buch der Lieder" erschien erstmals 1827. In chronologischer Folge und in fünf Zyklen kunstvoll arrangiert, ist die Gedichtsammlung die Summe von Heines Jugendlyrik. Deren Hauptthema, die unerwiderte, hoffnungslose Liebe, beschreibt Heines Grunderfahrung als Außenseiter. Heine betrachtete das "Buch der Lieder" stets als die erste der drei "Säulen" seines "poetischen Ruhms". Der Erfolg der Gedichtsammlung übertrifft bis heute den der beiden folgenden, der "Neuen Gedichte" (1844) und des "Romanzero" (1851). Das "Buch der Lieder" blieb Heines bekanntestes Werk, auf dem auch heute noch der Weltruhm des Dichters gründet. Für die wachsende Beliebtheit der Sammlung sorgten in besonderem Maße die Musiker. Heines Zeitgenossen Schubert, Schumann, Mendelssohn Bartholdy, Liszt und Wagner machten die Gedichte mit ihren Kompositionen weltweit bekannt. Bis heute zählt man mehr als zehntausend Vertonungen von Heine-Texten. Friedrich Silchers Vertonung der "Lore-Ley" machte das Gedicht zum Volkslied. Noch zu Heines Lebzeiten erschien die dreizehnte Auflage des "Buchs der Lieder", und die Reihe neuer Ausgaben setzt sich bis in die Gegenwart fort. Moderne Illustrationen belegen die anhaltende Popularität einer Sammlung, die Heine zu Recht als sein "Hauptbuch" bezeichnet hat.

In der Lesung zur Ausstellungseröffnung am 3. Juni 2008 interpretieren Ariane Raspe und Peter Schütze Texte aus Heines "Buch der Lieder" und aus seinen zur gleichen Zeit entstandenen "Reisebildern". Das Gedicht "Der Tod das ist die kühle Nacht, /Das Leben ist der schwüle Tag", dem der Lesungstitel entnommen ist, lässt Heines tiefe Verbindung mit der Romantik erkennen. Die Nähe zur romantischen Gestaltung von Liebe und Todessehnsucht kennzeichnet trotz aller ironischen Brechung viele Werke des Dichters.

Nachricht gültig bis 14.07.2008

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Letzte Änderung: 05.01.2014


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